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Am 23. August starteten die grosse Lohntransparenz-Kampagne bei einer Gesprächsrunde im "Karl der Grosse".
Drei ReferentInnen beleuchteten das Thema Lohntransparenz von verschiedenen Seiten:

Natascha Wey, Co-Präsident der SP Frauen, berichtete von der aktuellen Debatte um Lohngleichheit im Parlament und von den betrieblichen Auswirkungen der Lohntransparenz. Sie unterstrich, wie das Gleichstellungsgesetzt nur sehr kleine Fortschritte bringt und dass es deshalb eine neue Gesprächskultur über Geld braucht. Daniel Kopp, der an der ETH zu Arbeitsmarkt forscht, zeigte auf, wieso Lohntransparenz aus ökonomischer Sicht spannend ist. Er berichtete von Studien, die aufzeigen, wie Angestellte effizienter arbeiten, wenn sie die Löhne ihrer KollegInnen kennen. Ausserdem gab er Tipps zu Tools wie dem Lohnrechner des Bundes, wo Löhne verglichen werden können.
Vera Lorenzi erzählte, wie es in ihrem Unternehmen, der Webagentur Liip, dazu kam, dass man Lohntransparenz einführte. Sie betonte, wie sehr Lohntransparenz ArbeitgeberInnen dazu bringt, ihre Lohnvergabe gut begründen zu müssen.

Ziel dieser Kampagne ist es, dass wir endlich über Löhne reden. Nur so können wir mögliche Lohndiskriminierungen aufdecken. Am Anlass selbst wurde das Ziel auf jedem Fall erreicht: Die Anwesenden zeigten ihren Lohn auf den Lohntransparenz-Buttons und diskutierten angeregt über die verschiedenen Löhne.

Danke an alle, die teilgenommen und mitdiskutiert haben.

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